Lege einen einzigen Ort fest—App oder analog—für Aufgaben, Ideen, Zusagen. Schicke alles dorthin, ohne Ausnahme. Verarbeite diesen Korb einmal täglich: entscheiden, nächster Schritt, wohin gehört es. Diese Trennung von Sammeln und Entscheiden befreit Geist und reduziert ständige Kontextwechsel. Nach einer Woche fühlst du mehr Übersicht. Teile, welchen Korb du gewählt hast und wie du die tägliche Verarbeitung angenehm gestaltest—kleine Rituale helfen, dranzubleiben.
Schreibe kurze, eigenständige Notizen in deinen Worten, mit klaren Links zu verwandten Gedanken. So entsteht ein Netz, das überraschende Verbindungen fördert und das Schreiben, Lernen sowie Problemlösen erleichtert. Nutze Tags sparsam, setze lieber präzise Links. Einmal pro Woche pflegst du Verbindungen nach. Berichte, welche unerwartete Kombination eine neue Einsicht ausgelöst hat. Solche Momente zeigen, wie aus verstreuten Ideen ein belastbares Denkgerüst für Projekte und Alltag wächst.
Strukturiere deine Dateien nach Projekten, Bereichen, Ressourcen, Archiv. Projekte enden, Bereiche laufen, Ressourcen nähren, Archiv bewahrt. Diese Ordnung spiegelt, wie Arbeit tatsächlich fließt. Wenn du eine Datei suchst, frag zuerst: „Ist es ein Projekt?“ Verschiebe lieber grob richtig als perfekt präzise. Nach zwei Wochen misst du, ob Suchzeiten sinken. Teile deine Ordnerbeispiele, damit andere sehen, wie flexibel das Prinzip funktioniert—unabhängig vom Tool oder System.
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